Fahrerassistenzsysteme : Vermarktung von Fahrerassistenzsysteme

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Vermarktung von Fahrerassistenzsystemen

Die Fahrerassistenzsysteme (FAS) gingen in Serie Mitte der 90er des 20. Jahrhunderts als Sonderausstattung der damaligen S-Klasse von Mercedes Benz. Es handelte sich um einen Abstandsregeltempomat, der die Bezeichnung Distronic trug.

Weitere FAS sind seitdem in Serie gegangen. Wenn diese jedoch als Sonderausstattung angeboten werden, liegen die Ausstattungsquoten (take-rates) deutlich unter Plan. Die Ausstattungsquoten lassen sich jedoch durch Maßnahmen, wie Funktionserweiterung oder Verkäuferschulung verbessern.

Nach Erhebungen der FTronik sind die Ausstattungsquoten stark vom Funktionsumfang abhängig, siehe Bild.

Konzept für einen Abstandsregeltempomat der 3. Generation

Wichtig wäre zu erfassen, welchen Platz nehmen die FAS in der Werteskala beim Fahrzeugkauf.

Bild: Bedeutung des Designs  (Quelle: Automobilwoche 2006)
Bild: Bedeutung des Designs (Quelle: Automobilwoche 2006)

Bild: Präferenzen beim Autokauf  (Quelle: Automobilwoche 2006)
Bild: Präferenzen beim Autokauf (Quelle: Automobilwoche 2006)

Bild: Präferenzen beim Kauf von Sonderausstattung (Quelle: Auto Motor Sport 2006)
Bild: Präferenzen beim Kauf von Sonderausstattung (Quelle: Auto Motor Sport 2006)

Die Entwicklung der Beliebtheit von Abstandsregeltempomat (Distronic), Bremsassistent, Parkassistent, Head-up-Display zeigt, dass die Kunden die Systeme schätzen lernen.

Bild: Präferenzen bei den Sonderausstattungen  (Quelle: Automobilwoche 2006)
Bild: Präferenzen bei den Sonderausstattungen (Quelle: Automobilwoche 2006)

Die Werteskala ist jedoch davon abhängig, welchen Informationsgrad die Kunden haben bzw. welchen Penetrationsgrad FAS erreicht haben.

„Wenn es um ihre Sicherheit geht, verhalten sich Autofahrer widersprüchlich. Das zeigt eine aktuelle Sicherheitsstudie des Automobilzulieferers Continantal. Zwar gaben neun von zehn PKW-Fahrern an, dass sie beim Erwerb eines Neu- oder Gebrauchtwagens keine Abstriche bei der Sicherheitsausstattung machen; für mehr als 90 Prozent der Befragten ist Sicherheit wichtiger als Komfort.

Anderseits würde jeder dritte PKW-Fahrer ein Auto ohne Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) kaufen, um sein Wunschmodell preiswerter zu bekommen. Während laut Studie über 90 Prozent der Autofahrer ABS kennen, hat nur jeder dritte schon einmal von Fahrassistenzsystem gehört. Das Navigationssystem ist den meisten (86 Prozent) bekannt, die Rückfahrkamera kennen 63 Prozent, ESP 55 Prozent.“

Continental Studie  (Quelle: Elektronik Automotive 2006)

Bild: Continental Studie  (Quelle: Continental 2008)
Bild: Continental Studie (Quelle: Continental 2008)

Bild: Continental Studie  (Quelle: Continental 2008)
Bild: Continental Studie (Quelle: Continental 2008)

Diese Studie von Continental zeigt, dass der Informationsgrad in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Dieser Tendenz kann FTronik aufgrund von eigenen Erhebungen bestätigen.

Eine ausführliche Studie von Siemens VDO aus dem Jahr 2006 zeigt, dass der Kunde die Systeme nach Komfort und Sicherheit ziemlich präzise einstufen kann, vgl. Bild.

Bild: Studie Siemens VDO  (Quelle: Siemens VDO 2006)
Bild: Studie Siemens VDO (Quelle: Siemens VDO 2006)