Begleitete Probefahrt: Wirksamkeit für Fahrerassistenzsysteme nachgewiesen!

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Begleitete Probefahrt: Wirksamkeit für FAS nachgewiesen!

Dornach, 21. Mai 2008. „Den Nutzen von Fahrerassistenzsystemen erlebbar machen“. Unter diesem Motto hat FTronik, Europas führender Entwickler für Fahrsimulatoren für Fahrerassistenzsysteme, innerhalb eines Jahres verschiedene Fahrsimulatoren auf Tagungen und Messen zur Erprobung bereitgestellt und mit ca. 600 Interessenten virtuelle begleitete Probefahrten durchgeführt. Dabei – so bestätigten etwa 80% der Teilnehmer – habe man die Funktionsweise der vorgeführten Systeme richtig verstanden und den Nutzen schätzen gelernt. „FTronik zählt damit zu den Vorreitern in der Branche, und hat mit der Entwicklung spezieller Fahrsimulatoren frühzeitig auf die weitere Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen gesetzt“ erläutert FTronik Geschäftsführer Dr. Karl de Molina. „Unser Anliegen ist es auch, den Automobilherstellern und Händlern mit den FTronik Fahrsimulatoren ein wirtschaftliches und auch für die Käufer attraktives Instrument zu bieten.“ So unterstützt dieses Angebot doch auch die Bemühungen des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), die sich kürzlich mit einer eigenen Informationsveranstaltung für eine größere Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen engagiert haben.

Begleitete Probefahrt: Wirksamkeit für Fahrerassistenzsysteme nachgewiesen! Begleitete Probefahrt: Wirksamkeit für Fahrerassistenzsysteme nachgewiesen!
Auto Mobil International, Leipzig 2008.
3. TecDay, Aschaffenburg 2007.

Mit virtuellen Probefahrten wurde die Wirksamkeit der Erprobung von Fahrerassistenzsystemen von FTronik erstmals systematisch untersucht. Spezialisten aus dem Umfeld der Automobilentwicklung sowie fachfremde Teilnehmer konnten in begleiteten Probefahrten die Systeme wie Abstandsregeltempomat interaktiv beim Fahren kennenlernen. Insgesamt sind ca. 600 Probanden mit den Fahrsimulatoren gefahren. Nach der Fahrt haben die Probanden den Fahrsimulator selbst sowie die Assistenzsysteme bewertet. Bei der Auswertung der Ergebnisse wurde zwischen Experten und Fachfremden unterschieden.

Begleitete Probefahrt: Wirksamkeit für Fahrerassistenzsysteme nachgewiesen!

Fachfremde schätzen die verschiedenen Fahrerassistenzsysteme grundsätzlich positiver ein als Experten. Letztere bewerten dabei die Umsetzung der Systeme im Fahrsimulator, während die Ersteren hingegen deren Auswirkung aus das Fahr- und Fahrerverhalten in den Vordergrund der Bewertung stellen. Diese Frage stand auch im Mittelpunkt der Studie: Ist eine begleitete Probefahrt im Fahrsimulator geeignet, um den Nutzen und die Wirkweise von Fahrerassistenzsystemen erlebbar zu machen?

Unter begleiteter Probefahrt wird hier verstanden, dass sich der Proband direkt ans Steuer setzt und los fährt. Auf dem Beifahrerplatz sitzt eine kundige Begleitperson, die den Fahrsimulator bedient, d.h. die Fahrstrecke und die verschiedenen Assistenzsysteme auswählt. Der Proband konzentriert sich auf das Fahren, wie im realen Fahrzeug. Nach einigen Kilometern Fahrt wird die Bedienung der Systeme erklärt und die Wirkweise erläutert. Anhand der Verkehrsszenarien wird die Wirkweise erfahrbar. Z.B. automatisches Bremsen oder Beschleunigen beim Abstandsregeltempomat (ACC) oder akustische Warnung beim Spurwechselassistent (LCA).

Das Ergebnis der Umfrage mit den 600 Probanden zeigt, dass ca. 80% der Teilnehmer nach der virtuellen begleiteten Probefahrt, den Nutzen der vorgeführten Systeme verstanden und zu schätzen gelernt haben. Die Bereitschaft der Teilnehmer, diese Systeme anzuschaffen, natürlich auch von deren verfügbaren Budget abhängig. Dennoch urteilte Dr. Michael Beyer, Unternehmensberater und Experte für Technologietransfer, nach einer Probefahrt: „Den ACC fand ich prima. Beim nächsten neuen Fahrzeug werde ich den ACC sicher mitbestellen“.

FTronik konnte damit aufzeigen, dass eine begleitete Probefahrt auf einem Fahrsimulator ein geeigneter Weg ist, Fahrerassistenzsysteme für Fahrzeugkäufer interessant zu machen. Durch dieses Instrument könnten Händler und Hersteller die Ausstattungsquote im Bereich Fahrerassistenzsysteme beim Kauf eines Fahrzeuges gezielt aktiv erhöhen.

Um diese Fragestellung auch in der Verkaufssituation zu untersuchen, wird als nächster Schritt ein Fahrsimulator im Showroom eines Automobilhändlers aufgestellt. Hier soll konkret die Wirkweise der begleiteten Probefahrt auf das Kaufverhalten der Kunden von Neuwagen getestet werden.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder Bildmaterial benötigen, können Sie sich gerne an uns wenden: Herr Michael Naumann, .

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